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Verrechnung von Einsätzen

Verrechnung von Christophorus-Einsätzen

Was bezahlt die Sozialversicherung?
Wann bekommt der Patient eine Rechnung?

Die Verrechnung der ÖAMTC-Hubschraubereinsätze ist für jedermann transparent und klar nachvollziehbar. Seitens der Sozialversicherungsträger werden lediglich die Transportkosten, nicht aber die notfallmedizinische Versorgung getragen. Die Vergütung erfolgt durch Pauschalen, die die Selbstkosten nicht einmal annähernd abdecken.

Bei Unfällen/Notfällen:

Mit den Sozialversicherungen ist geregelt, dass für medizinisch notwendige Einsätze eine Pauschale pro Primäreinsatz bezahlt wird. Diese Pauschale beträgt bei nichtalpinen Einsätzen 948,27 Euro und in Einzelfällen nach Verkehrsunfällen 1.821,97 Euro.

Notwendigkeit eines Einsatzes
Über die medizinische Notwendigkeit eines Einsatzes entscheidet der Chefarzt der jeweiligen Krankenkasse jedoch erst im Nachhinein, basierend auf Spitalsbefunden, die mit den am Notfallort zur Verfügung stehenden Diagnosegeräten gar nicht möglich wären.

Müssen die verbleibenden Restkosten vom Patienten bezahlt werden?
So passiert es häufig, dass Einsätze bei Verletzungen, die zunächst schwerwiegender wirkten, als sie dann im Endeffekt waren, von den Krankenkassen nicht abgegolten werden. Eine Nachverrechnung an die Patienten gibt es jedoch nicht. Für Patienten sind diese Einsätze kostenfrei.

Sport- und Freizeitunfälle in alpinem Gelände:

Da die Krankenkasse nur für den Transport im Tal zuständig ist und nicht für den Transport vom Berg ins Tal, gibt es hier keinen kompletten Kostenersatz von der Krankenkasse. Bei alpinen Einsätzen mit sehr schweren Verletzungen bezahlt die Kasse ein Pauschale von 894,93 Euro für den Transport im Tal. Die verbleibenden Restkosten müssen vom Patienten bzw. dessen Privatversicherungen getragen werden.

Versicherung für Sport- und Freizeitunfälle
Mittlerweile haben jedoch mehr als 95 Prozent der Betroffenen u.a. bei Unfallversicherungen, der Bergrettung, beim Alpenverein, den Naturfreunden, beim Skiverband, bei Kreditkartenunternehmen, mit dem ÖAMTC-Schutzbrief, etc. eine Versicherung für diese Sport- und Freizeitunfälle.

Einsätze und Verrechnung 2007

15.111 Einsätze flogen die ÖAMTC-Notarzthubschrauber im Jahr 2007. Bei rund 13.000 Einsätzen bekommt der Verunglückte keine Rechnung.

Allgemeine Informationen über die Verrechnung von Einsätzen durch den ÖAMTC Notarzthubschrauber finden sie auf der Homepage des ÖAMTC.

Direktlink auf die ÖAMTC Homepage / Patientenservice / Verrechnung von Einsätzen

Direktlink auf die ÖAMTC Homepage / Patientenservice / Patientenfragebogen

 

 

 

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